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Schullandheim auf Burg Hornberg im Schwarzwald

In den zwei Schulwochen vom 02.03. bis 13.03.20 war es mal wieder soweit, die 7. Klassen fuhren, mit ihren sie begleitenden LehrerInnen, ins Waldschullandheim Burg Hornberg. Die Burg Hornberg liegt mitten im Schwarzwald und ist vor ungefähr 750 Jahren gebaut worden. Seit 1972 dient sie als Waldschulheim, wurde komplett renoviert und verfügt über 65 Betten. Auf einer Klassenfahrt wird die Gemeinschaft in besonderem Maße geprägt. So werden nicht nur soziale Kompetenzen gefördert, sondern auch die Entwicklung und Stärkung der eigenen Persönlichkeit. Ein Aufenthalt im Waldschulheim bietet eine intensive Begegnung mit dem Ökosystem Wald. Die Schüler und Schülerinnen bekommen einen Einblick in forstliche Berufsbilder und erkennen, wie wichtig die allgemeinen Anforderungen der Arbeitswelt, wie Pünktlichkeit, Sorgfalt und Ausdauer sind. An der Burg angekommen wurden wir gleich herzlich empfangen und nach einer kurzen Einweisung durften die Zimmer bezogen werden. Für manche war das Beziehen des eigenen Bettes eine kleine Herausforderung, doch schon bald lockten leckere Düfte nach unten in den Speisesaal, wo es den Klassiker „Kässpätzle“ gab. Nach dem Essen wurden verschiedene Dienste verteilt, denn im Waldschullandheim helfen alle mit und danach konnte man sich bei Tischtennis oder Basketball auspowern oder einfach auf dem Zimmer ausruhen. Abends gab es dann noch eine spannende Nachtwanderung mit Fackeln. Die nächsten Tage gab es volles Programm: 7:00 Uhr Frühstück, 8:00 Uhr Abfahrt in den Wald, wo in praktische Arbeitskleidung gehüllt, jeder mit anpacken musste. Es wurden zB Eiben- Pflanzungen ausgelichtet, indem die Fichten gefällt und direkt vor Ort geschreddert wurden. Am nächsten Tag wurde geastet, also alle Äste an jungen Fichten und Tannen bis in Kopfhöhe entfernt. Der letzte Tag diente der Wiederansiedlung des Auerhuhns und wir mussten Freiflächen schaffen, wobei junge Fichten und Tannen gefällt und direkt auf riesigen Feuern verbrannt wurden. Während der Arbeit im Wald wurden wir bestens mit Waldvesper versorgt, dennoch freute sich jeder auf das leckere Mittagessen um 12:30 Uhr auf der Burg. An den Nachmittagen gab es rund um die Burg einen Orientierungslauf und eine Waldführung. Es war wie immer spannend für uns LehrerInnen, ob alle den Weg zurück zur Burg finden werden. Abends zündeten wir ein Lagerfeuer auf dem Burggelände an und grillten Stockbrot und Popcorn. Wer wollte, konnte im Aufenthaltsraum einen Film schauen und am letzten Abend im Turm zu fetziger Musik tanzen. Wenn nur die Käfer nicht gewesen wären!! Freitags nach dem Frühstück hieß es dann wieder Abschied nehmen, um mit dem Bus zurück ins schöne Reutlingen zu fahren. Eine eindrucksvolle Schulwoche endete, von der mit Sicherheit alle noch lange erzählen werden.

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